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20 Quick Tipps für Ihr Google Marketing

SEA – Google Ads optimieren

  1. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Ansicht „Suchbegriffe“
    Unter der Keywordansicht im Google Ads Manager finden Sie den Punkt „Suchbegriffe“. Unter diesem Menüpunkt sehen Sie (soweit verfügbar) die tatsächlichen Suchanfragen der Nutzer. Diese Übersicht zu nutzen, bietet gleich mehrere Vorteile:
    (a) Sie erkennen sehr gut, ob die Nutzer, die Klicks generieren, auch tatsächlich zu Ihrem Angebot passen.
    (b) Mithilfe der tatsächlichen Suchanfragen können Sie Ihr Keywordset erweitern (Suchanfragen, die noch nicht als Keyword aufgenommen wurden, aber passend sind) oder zuschneiden (Ausschluss von Suchanfragen, die nicht zu Ihrem Angebot passen).
    (c) Sie erhalten spannende Einblicke in das Suchverhalten der Nutzer, die Sie für Ihre SEO-Aktivitäten verwenden können. Werden zum Beispiel häufig bestimmte Fragen gestellt, können diese über gezielte Contentmarketing-Maßnahmen abgefangen werden und zu organischen Besuchern führen.
  2. Schränken Sie die Schaltungen mit den „auszuschließenden Keywords“ ein
    Häufig kommt es, gerade bei Keywords ohne entsprechende Keyword-Optionen, zu hohen Streuverlusten ( also Klicks zu Suchanfragen, die nicht zu Ihrem Angebot passen) bei der Schaltung von Google Ads. Eine Möglichkeit, diese zu minimieren, ist die Hinterlegung von auszuschließenden Keywords. Diese Negativ-Keywords sorgen dafür, dass Ihre Anzeige bei entsprechenden Suchanfragen nicht geschaltet wird. Dadurch werden die Streuverluste verringert und die Kosten gesenkt.
  3. Erweitern Sie Ihre Anzeigen
    Um Ihren Anzeigen eine höhere Aufmerksamkeit (und damit auch eine bessere Klickrate) zu bescheren, bietet sich die Nutzung von Anzeigenerweiterungen Hierfür steht Ihnen eine Vielzahl von Erweiterungen zur Verfügung. Die relevantesten sind die Rufnummer-Erweiterung, die Erweiterung mit Zusatzinformationen und die Sitelink-Erweiterung. Betreiben Sie einen Onlineshop, sollten Sie Ihre Aufmerksamkeit auch auf die Preiserweiterung legen.
  4. Anzeigendiversifikation als Optimierungsmethode
    Halten Sie sich bei der Erstellung von Anzeigen an das Motto „Eine Anzeige ist keine Anzeige“. Mit der Hinterlegung von mehreren Anzeigen(-Typen) können Sie Erfahrungen zum Klickverhalten der Nutzer sammeln und dadurch Ihre Anzeigen immer weiter verbessern. Bessere Anzeigen sorgen für mehr Klicks und geringere CPCs/Gesamtkosten.
    Sie sollten sich auch nicht mit einer einmaligen Erstellung der Anzeigen zufriedengeben. Prüfen Sie regelmäßig die Klickraten und Schaltungen und legen Sie neue Entwürfe an, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
  5. Verknüpfung Sie die Targetingmöglichkeiten im Displaynetzwerk
    Bei der Ausrichtung von Displayanzeigen bieten sich mehrere Möglichkeiten des Targetings, etwa Interaktions-, Content- oder zielgruppenbezogenes Targeting. Beschränken Sie sich bei der Erstellung der Kampagne nicht nur auf eine der Möglichkeiten: Nutzen Sie Verknüpfungen. Damit erreichen Sie Ihre Zielgruppe noch genauer und können die Werbeinhalte entsprechend eng fassen. Eine gern gesehene Verknüpfung ist zum Beispiel die manuelle Placement Auswahl (dann wissen Sie genau, in welchem Umfeld die Anzeigen ausgegeben werden) und die Auswahl der passenden kaufbereiten Zielgruppe.
  6. Nutzen Sie das Frequency Management bei Displayanzeigen
    Mit dem Frequency Management können Sie die Häufigkeit der Anzeigenschaltungen für eine Zielperson definieren. Damit können Sie effektiv verhindern, dass gerade bei kleinen Zielgruppen die Nutzer „genervt“ werden oder ineffiziente, multiple Klicks entstehen. Aber Achtung: Setzen Sie die Frequenz nicht zu klein, sonst kann die Werbewirkung eingeschränkt werden.
  7. Schließen Sie Inhalte aus
    Ebenfalls für das Displaynetzwerk wichtig: Sie können auf Kampagnenebene die Schaltung Ihrer Anzeigen auf Zielseiten mit „sensiblen Themen“ verhindern. Hierzu zählen neben politischen und sexuellen Themen auch sozial diskutierte Inhalte. Des Weiteren können Sie in dieser Einstellung auch zum Beispiel die Schaltung der Anzeigen bei Livestreams unterbinden.

SEO – Verbessern Sie Ihre Sichtbarkeit

  1. Verwenden Sie aussagekräftige Meta-Tags
    Auch wenn die Relevanz für das Google Ranking bei weitem nicht mehr die ist, die es war, sind die Meta-Tags nach wie vor wichtig und sollten aufmerksam erstellt und gepflegt werden. Warum? Zum einen handelt es sich bei diesen Angaben um Ihre Werbeanzeige bei den organischen Suchanzeigen. Diese sollte also den Nutzer bestmöglich abholen und zum Klick animieren. Durch gut gestaltete Meta-Tags kann die Klickrate stark verbessert werden. Zum anderen haben die Angaben bei anderen Suchmaschinen durchaus noch ihren Wert.
  2. Entwerten Sie unerwünschte Links mit dem disavow Tool
    Eingehende Links auf Ihre Webseite können bei entsprechender Qualität Ihre Rankings beflügeln. Sind jedoch viele schadhafte Links auf Ihre Seite gesetzt, kann der Effekt schnell ins Gegenteil umschlagen. Da man als Webmaster nicht auf jeden eingehenden Link Einfluss hat und diesen unterbinden kann, hat Google hierfür ein Tool eingeführt. Mit diesem disavow Tool können Sie eingehende Links für ungültig erklären und somit Ihr Backlinkprofil bereinigen. Prüfen Sie Ihre Webseite also regelmäßig auf fragwürdige eingehende Links und „melden“ diese auch an Google.
  3. Lokal unterwegs mit Google MyBusiness
    Google MyBusiness bietet gerade für lokale Unternehmen viele Möglichkeiten. Neben den Standardangaben, die Sie hoffentlich bereits hinterlegt haben, hat das System noch viele weitere Werkzeuge zu bieten. So können Sie aktuelle News aus Ihrem Unternehmen veröffentlichen, Bilder und Videos zur Verfügung stellen und Produkte präsentieren. Diese Einstellungen sorgen nicht nur für mehr Sichtbarkeit, sondern erhöhen auch die Klickrate. Pflegen Sie daher Ihren Account regelmäßig und achten Sie dabei auch auf eingehende Bewertungen bzw. prüfen Sie, ob Sie darauf reagieren sollten.
  4. Komprimieren Sie Ihre Bilder
    Bildgrößen sind erfahrungsgemäß die einfachste und effizienteste Stellschraube bei der technischen Optimierung. Laden Sie daher Bilder nicht einfach hoch, sondern passen Sie sie von der Größe und Qualität her an das Webformat an. Dadurch sparen Sie zum Teil mehrere Megabyte und beschleunigen Ihre Webseite. Das freut nicht nur die Nutzer, sondern auch Google.
  5. Erstellen Sie zielgruppenoptimierte Inhalte
    Häufig werden Webseiteninhalte mit der „Unternehmerbrille“ geschrieben. Dabei sind die Informationen, die der Verantwortliche für relevant hält, nicht zwangsläufig auch für Besucher von Bedeutung. Prüfen Sie daher Ihre Inhalte unter Berücksichtigung der Kundensicht. Fragen Sie in Ihrem Vertrieb nach häufigen Themen und Fragen, durchsuchen Sie Foren oder nutzen Sie die Übersicht der Suchanfragen (siehe Punkt 1). Mit nutzerorientierten Inhalten stärken Sie nicht nur die technischen Kennzahlen (Verweildauer, Absprungrate etc.), sondern erhöhen auch die Conversionrate Ihrer Webseite.
  6. Mobile Content First
    Prüfen Sie Ihre mobile Version der Webseite. Werden dort alle relevanten Informationen bereitgestellt? Ab März 2021 wird Google nur noch die mobile Version der Webseite zur Indexierung heranziehen. Fehlen hier relevante Inhalte, wird dies negative Auswirkungen auf Ihre Rankings haben.
  7. Eine Domainversion für alle
    Oftmals können Webseiten unter unterschiedlichen Domains aufgerufen werden. Häufig finden sich Versionen mit und ohne „www“ oder mit einem sowie ohne einen abschließenden Slash (Trailing Slash). Diese mehrfache Abrufbarkeit entgeht dem Google Crawler nicht. Er liest alle Versionen ein und wertet sie als Duplicate Content. Auch wenn die Auswirkungen in diesem Fall nicht mehr so verheerend sind, ist es doch ein vermeidbarer Umstand. Nutzen Sie 301-Weiterleitungen oder Canonical Tags.
  8. Prüfen Sie Ihr CMS auf Caching Plugins
    Nutzen Sie für Ihre Webseite ein CMS wie zum Beispiel WordPress? Dann lohnt sich ein Blick in bestehende Erweiterungen. Häufig finden sich hier auch Caching Plugins, die relativ schnell und problemlos angewendet werden können. Die Ladezeiten Ihrer Seite werden hierdurch stark verbessert, was Google durchaus honoriert.
  9. Nutzen Sie ein Tool zur Abfrage der Rankings, nicht den Browser
    Häufig nutzen Kunden den eigenen Browser, um die Rankings ihrer Seite bei Google abzufragen. Da Google jedoch die Suchergebnisse gerne individualisiert (vor allem im regionalen Bezug), lässt sich dadurch kein valides Bild für die Rankings erzeugen. Nutzen Sie ein Tool wie zum Beispiel Ranking Spy, um eindeutigere Ergebnisse zu bekommen

Analyse – Verstehen Sie Ihre Webseitenbesucher besser

  1. Nutzen Sie ein Conversiontracking
    Ob Sie nun Google Analytics oder ein anderes System nutzen: Installieren Sie ein funktionierendes Conversiontracking. Dies ist nicht nur für Onlineshops Pflicht, sondern auch für Webseiten. Messen Sie Anfragen (egal ob per Telefon, Mail oder Formular) und Downloads. Durch die Einrichtung dieser Conversionziele können Sie zukünftig die Quelle einer jeden gemessenen Conversion definieren. Dadurch lassen sich bestehende Kampagne zielgerichtet optimieren.
  2. Nutzen Sie die Trichteranalyse
    Die meisten Analyse-Dienste bieten Ihnen die Möglichkeit, Conversiontrichter zu erstellen. Hierbei wird zunächst das Ziel des Trichters (Kauf, Lead, …) definiert und dann die einzelnen Schritte zur Erreichung des Ziels hinterlegt. Diese können sowohl Ereignisse (Bsp.: Produkt in den Warenkorb gelegt) als auch Seiten (Kategorie- oder Produktseiten) sein. Haben Sie sie einmal angelegt, können Sie fortan relativ schnell Absprungpunkte auf dem Weg zum Ziel identifizieren und entsprechende Optimierungen einleiten. Gerade wenn Sie über einen mehrstufigen Checkout verfügen, wird eine solche Analyse gute Einblicke geben, an welchem Punkt des Checkouts Besucher häufig abbrechen.
  3. Schauen Sie die Verweildauer und Absprungraten für einzelne Seiten an
    Ebenfalls sehr beliebt bei Analyse-Tools sind die zusammengefassten Ausgaben der Verweildauer und Absprungraten (Absprung: Besucher, der direkt nach dem Zutritt zur Seite diese wieder verlässt). Um eine wirkliche Aussage über die Qualität der Seiten und deren Inhalte zu treffen, reicht diese allgemeine Aussage jedoch nicht aus. Schauen Sie sich die Zahlen für die einzelnen Unterseiten dafür genau an und setzen Sie die Werte ins Verhältnis zum Inhalt. Auf einer Landingpage beispielsweise kann die Absprungrate durchaus hoch sein – der Nutzer erhält auf dieser Seite ja alle Informationen, die er benötigt, inkl. einem Leadwerkzeug. Bei Magazinbeiträgen kann die durchschnittliche Zeit auf der Seite Aufschluss darüber geben, wie intensiv der Inhalt tatsächlich gelesen wird. Ist hier eine sehr kurze Verweildauer (im Vergleich zur Inhaltslänge) gegeben, sollten Sie die Ausrichtung der Inhalte untersuchen. Höchstwahrscheinlich gehen diese an der Zielgruppe und deren Suchintentionen vorbei.
  4. Erweitern Sie Ihren „Werkzeugkasten“ mit der Search Console
    Mit der Search Console stellt uns Google ein starkes Werkzeug zur Verfügung, das aber von den wenigsten Webmastern genutzt wird. Sie erhalten in der Console nicht nur einen Überblick über Impressionen und Klicks für/auf Ihre Webseite – auch eingehende Links können Sie sich hier anzeigen lassen. Darüber hinaus bietet dieses Werkzeug die Möglichkeit, sich technische Probleme (in Bezug auf Sitemaps, Core Vitals uvm.) anzeigen zu lassen. Ein Blick in das System lohnt auf jeden Fall, nicht nur für die Optimierung, sondern auch für das laufende Monitoring.

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